USA: Sozialrecht, Strafrecht und Steuern

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Nach dem ich im ersten Teil über die politischen Unterschiede geschrieben habe, schreibe ich heute über die Wirtschaft

Unterschiede USA VS Deutschland

In den USA zahlen Sie viel weniger Steuern, Ca 25 % in den USA und in Deutschland Ca 50 %.. Die Sozialversicherungen in den USA sind privat. Das bedeutet im Gegensatz zu Deutschland, jeder US Bürger zahlt für sich und nicht wie in Deutschland, für alle. Sozialleistungen gibt es für alle US Bürger für 6 Monate. Innerhalb dieser Zeit sollte jeder Arbeit haben.

Das ist der Hauptgrund dafür das in den USA jeder der eine Rentenversicherung hat( das trifft auf fast alle Bürger in den USA zu, die eine Arbeitsstelle haben,)gut doppelt so viel an Rente bekommen als in Deutschland.

„Da zur Zeit der amerikanischen Verfassung 1789 bei weitem die größte Anzahl an staatlichen Aufgaben von den Bundesstaaten, Countys und Kommunen übernommen wurden, war ein einheitlicher Ausweis für die gesamten USA zu dieser Zeit nicht notwendig. Mit dem Aufkommen des Automobils und seiner nachfolgenden Regulierung, wurden Führerscheine das am weitesten verbreitete Identifikationsdokument. Dies war insbesondere mit der Suburbanisierung in den Vereinigten Staaten in der Mitte des 20. Jahrhunderts und der gleichzeitig entstehenden verstärkten automobilen Nachfrage verbunden.

Wiederholt wurden in der Vergangenheit Vorschläge im Kongress eingebracht, die einen bundesweit gültigen Ausweis geschaffen hätten. Solche Vorlagen wurden aber immer von vielen als erste Stufen zum totalitären Staat kritisiert und waren damit politisch nicht tragbar.

Infolge der Anschläge am 11. September 2001 und dem Versuch, zukünftige Anschläge zu verhindern, hat der Kongress am 10. Mai 2005 den Real ID Act verabschiedet. Dieses Gesetz schafft zwar auch keinen einheitlichen Ausweis, legt aber fest, welche Standards für Führerscheine und andere von den Bundesstaaten ausgegebenen Ausweise eingehalten werden müssen.

Die Geburtsurkunde ist das erste Identitätsdokument, das man in den USA bei der Geburt in seinem örtlichen Krankenhaus erhält. Diese Geburtsurkunde wird vom jeweiligen Bundesstaat und County, in dem die Geburt erfolgt, ausgestellt.[1] Ihre Bedeutung ergibt sich aus dem 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, nach dem die Staatsbürgerschaft an die Geburt in den USA gekoppelt ist (wobei Ausnahmen für im Ausland geborene Kinder von US-Bürgern bestehen). Die Geburtsurkunde dient damit im Regelfall als Nachweis der Staatsangehörigkeit.

Obwohl erste Registrierungen, englischen Vorbildern folgend, schon 1639 in der Massachusetts Bay Colony eingeführt wurden, bestanden sogar im Jahr 1833 nur in sechs Städten (Boston, New York, Philadelphia, Baltimore, New Orleans) tatsächlich Geburts- und Sterberegister. Ein staatliches Geburtsregister wurde zuerst durch Lemuel Shattuck 1844 in Massachusetts eingeführt und zunächst nur zögerlich von anderen Bundesstaaten aufgegriffen. Erst 1902 wurde auf Initiative des United States Census Bureau ein nationales Geburtsregister eingeführt. Bedeutung abseits statistischer Zwecke, für einzelne Bürger, erlangten diese erst in den 1930er Jahren, als zum ersten Mal für zahlreiche Bürger die Notwendigkeit bestand, nicht nur ihre Staatsangehörigkeit, sondern auch ihr Lebensalter nachzuweisen. Während des Zweiten Weltkriegs wurden zudem Gesetze gegen die Beschäftigung von Ausländern erlassen, die einen Nachweis der Staatsbürgerschaft erforderlich machten. Geburtsurkunden wurden damals nur für diese Zwecke auf besonderen Antrag ausgestellt, wobei die Anträge gebührenpflichtig waren und wegen der hohen Nachfrage oft nur verspätet bearbeitet wurden. Noch 1940 hatten abgeschätzt 55 Millionen US-Bürger keine Geburtsurkunde. Erst nach dem Krieg, im Jahr 1946, wurden mit der Gründung des National Office of Vital Statistics einheitliche Standards geschaffen. Die Geburt muss von Ärzten oder Hebammen, je nach Staat zwischen 24 Stunden und 10 Tagen nach der Geburt, bei den lokalen Behörden angezeigt werden, die die Geburtsurkunde ausstellen. Form und Inhalt der Geburtsurkunden sind bis heute nicht national standardisiert worden, wenn auch Daten routinemäßig an das National Office of Vital Statistics weitergegeben werden.[2]

Dieses Dokument wird gewöhnlich auf Anforderung der Eltern von der Social Security Administration ausgestellt. Gewöhnlich stellen die Eltern kurz nach der Geburt einen Antrag auf Ausstellung einer Sozialversicherungskarte, weil damit auch die Vergabe einer Sozialversicherungsnummer verbunden ist. Danach können sie ihr Kind beim US-Finanzamt (IRS) als abhängiges Familienmitglied anmelden, damit es bei der nächsten Steuererklärung berücksichtigt werden kann.

Die Sozialversicherungskarte hatte ursprünglich den Zweck, Mitteilungen über Lohnzahlungen und die Berechnung damit verbundener Sozialleistungen zu vereinfachen. Nachdem der Arbeitnehmer in Rente ging, konnte er dann mit diesen Daten seine Rente beantragen.

Die Sozialversicherungsnummer ist ein Beispiel für eine allmähliche Funktionsverschiebung. Auf der Grundlage einer Durchführungsbestimmung von Präsident Franklin D. Roosevelt (1942), die Sozialversicherungsnummer in allen neu angelegten Datensätzen als Primärschlüssel zu verwenden, begann das US-Finanzamt (IRS) (1961) sie für seine eigenen Zwecke zu nutzen.

In Bürgerrechtskreisen und religiösen Kreisen gab es starke Bedenken gegen die Verwendung der Sozialversicherungsnummer als nationale Identifikationsnummer. Das veranlasste die Social Security Administration die Sozialversicherungskarten mit dem Aufdruck zu versehen: „Für Sozialversicherungszwecke – nicht zur Identifizierung“ (neue ausgegebene Karten zwischen 1946 und 1972).

Die US-amerikanische Bundesregierung hat 1974 den Privacy Act in Kraft gesetzt, der die erzwungene Verwendung der Sozialversicherungsnummer durch Regierungsbehörden verbietet. Davon ausgenommen sind lediglich Regierungsbehörden, denen ausdrücklich die Verwendung der Sozialversicherungsnummer genehmigt oder sogar vorgeschrieben ist. Der Privacy Act bezieht sich auf alle Regierungsbehörden, die versuchen, die Sozialversicherungsnummern zu sammeln. Es regelt außerdem, bei welchen Behörden man seine Sozialversicherungsnummer nennen muss. Umstritten ist der Beschluss des US-Kongresses, wonach die Verkehrszulassungsstellen (Department of Motor Vehicles) bei der Ausgabe von Führerscheinen ebenfalls Sozialversicherungsnummern ausgeben dürfen. Der Privacy Act von 1974 erstreckt sich jedoch ausschließlich auf staatliche Behörden.

Die ersten drei Ziffern der Sozialversicherungsnummer ließen bis 2011 einen Rückschluss auf den ausstellenden Bundesstaat zu. Die weiteren sechs Ziffern sind im Wesentlichen Zufallszahlen. Je Kalendertag wird ein Block aufeinanderfolgender Zahlen verwendet. Es gibt keine Prüfsummen.

Mangels eines nationalen Identitätsdokuments wurde die Sozialversicherungsnummer de facto zum nationalen Identifikationsmerkmal für Steuerzwecke und Kreditprüfungen. Wegen immer stärker zunehmender Identitätsdiebstähle in den letzten Jahren gab es verschiedene Vorschläge für ein nationales Identitätsdokument.

Viele Organisationen, Universitäten und Unternehmen benutzten früher die Sozialversicherungsnummer, um ihre Kunden oder Studenten eindeutig zu identifizieren. Sie haben sich aber der Forderung der Öffentlichkeit gebeugt, die Sozialversicherungsnummer ausschließlich für staatliche Zwecke und Kreditangelegenheiten zu verwenden. Stattdessen vergeben sie jetzt ihre eigenen Kundennummern beim Erstkontakt mit der betreffenden Person und verlangen die Angabe der Sozialversicherungsnummer nur, wenn es unbedingt notwendig ist.

Einige US-Bundesstaaten haben Gesetze erlassen, die von nichtstaatlichen Einrichtungen verlangen, dass diese nur eigene eindeutige Identitätsnummern vergeben, und die Verwendung der Sozialversicherungsnummer als Primärschlüssel ausdrücklich verbieten. siehe Wikipedia

Der Führerschein

„In der Praxis ist der Führerschein das meistverwendete Identitätsdokument für Erwachsene in allen Bundesstaaten. Beim Führen eines Fahrzeuges muss er immer mitgeführt werden und der Polizei auf Verlangen vorgezeigt werden, solange man sich im Fahrzeug aufhält. Die Ausstellungsbehörde für Führerscheine stellt auch Nicht-Fahrern Identitätsdokumente mit einem Passfoto aus. Das sind insbesondere Kinder, ältere Bürger und Personen, denen der Führerschein entzogen wurde.

In 48 Bundesstaaten ist die Kfz-Behörde (Department of Motor Vehicles) (oder eine entsprechende Behörde der US-Bundesregierung) für die Ausgabe und Verwaltung der Führerscheine und Identitätskarten zuständig. Die US-Bundesstaaten Hawaii und Kentucky haben die Führerscheinabgabe und die Kfz-Zulassung an die untergeordnete lokale County-Verwaltung delegiert.

Der Führerschein wird in allen Bundesstaaten als gültiges Identitätsdokument anerkannt. Grundlage dafür ist, dass Gesetze der einzelnen US-Bundesstaaten in jedem anderen Bundesstaat anzuerkennen sind (Artikel 4 der US-VerfassungFull Faith and Credit Clause). Viele ausländische Staaten erkennen den US-amerikanischen Führerschein als Identitätsdokument an.

Zusätzlich gibt es zwischen den US-Bundesstaaten und verschiedenen Staaten (KanadaMexiko) Vereinbarungen über die gegenseitige Verfolgung von Verkehrsverstößen. Verkehrsverstöße in anderen US-Bundesstaaten oder Nachbarländern werden dabei von jenem US-Bundesstaat geahndet, der den Führerschein ausgestellt hat.

Für viele Zwecke (zum Beispiel im Flugverkehr) wird der Führerschein auch von US-Regierungsbehörden und Behörden des US-Bundesstaates als Identitätsnachweis anerkannt.

Private Unternehmen verlangen oft die Vorlage des Führerscheines zur Identitätsprüfung, besonders bei der Nutzung von Kreditkarten oder beim Kauf von Zigaretten oder alkoholischer Getränke.

Der Einzelhändler braucht sich bei Vorlage einer unterschriebenen Kreditkarte eigentlich keine Photo-ID (zum Beispiel Führerschein) vorlegen zu lassen. VISA verbietet dieses Vorgehen sogar vertraglich.

Autoversicherer verlangen regelmäßig bei Abschluss einer Fahrzeugversicherung die Nummer des Führerscheines. Die Autoversicherer haben Direktzugriff auf die Führerscheindaten und die damit verbundenen Verkehrssünderdateien, damit sie das Versicherungsrisiko einschätzen können.

Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, den Führerschein ständig – auch bei Nichtbenutzung eines Fahrzeuges – bei sich zu tragen. Trotzdem haben die meisten erwachsenen US-Amerikaner ihren Führerschein ständig bei sich. Gemäß einer Entscheidung des Obersten Gerichts der USA können die US-Bundesstaaten festlegen, dass Personen nach Aufforderung durch die Polizei ihren Namen nennen müssen. Weiterhin ist es in einigen US-Bundesstaaten Pflicht (beispielsweise Kalifornien) nach einem Verkehrsverstoß auf Aufforderung ein Identifikationsdokument vorzulegen. Das betrifft auch Verkehrsverstöße bei der Benutzung eines Fahrrades (z. B. Fahren auf der falschen Straßenseite). Die Nichtvorlage eines Identitätsdokumentes nach Verkehrsverstößen ist ein hinreichender Grund für eine vorläufige Festnahme.

Der US-Kongress erließ 2005 ein umstrittenes Gesetz (REAL ID Act), das den offiziellen Führerschein technisch gesehen in einen nationalen Identifikationsausweis (national identification card) umwandelte. Jedoch wird dieser Führerschein weiterhin von den US-Bundesstaaten und nicht von der US-Regierung ausgestellt und ist somit streng genommen kein nationaler Identifikationsausweis.

Federführend bei der Schaffung eines nationalen Identifikationsausweises ist das Ministerium für Innere Sicherheit, mit der Befugnis, das Design und den Inhalt aller Führerscheine der verschiedenen US-Bundesstaaten festzulegen. Das Ministerium für Innere Sicherheit verlangt, dass alle damit in Zusammenhang stehenden bundesstaatlichen Datenbanken in einer einzigen nationalen Datenbank verbunden sind. Kritiker beklagen, dass das Ministerium für Innere Sicherheit damit die uneingeschränkte Vollmacht hat, den Umfang der Führerscheindaten vorzuschreiben und die „erschreckend“ großen Datenmengen und Informationen über alle Amerikaner zu verwalten.

Der Führerschein begann nicht als Identitätsausweis. Die ersten US-Führerscheine enthielten anfangs nur den Namen, die Führerscheinnummer und unter Umständen die Adresse. Sie sollten die Strafverfolgung problematischer Fahrer erleichtern. Bis in die späten 1930er-Jahre hinein wurde in den meisten US-Bundesstaaten der Führerschein eingeführt.

Mit der Zeit wurden zusätzliche Daten in die Führerscheine aufgenommen: Größe, Gewicht, AugenfarbeHaarfarbeGeschlecht, manchmal auch die Rasse. So sollte der Missbrauch der Führerscheine verhindert werden. Während fast alle Führerscheine mit einem Passbild ausgestattet sind, ist die Personenbeschreibung auf dem Führerschein ein Relikt aus den Zeiten, als die Führerscheine noch keine Passfotos hatten. Seit den frühen 1960er-Jahren begannen die ersten US-Bundesstaaten, die Führerscheine mit Farb-Passfotos zu versehen. Seit Mitte der 1980er-Jahre geben alle US-Bundesstaaten Führerscheine mit Passfotos aus – jedoch waren die Passfotos nicht in allen Bundesstaaten zwingend vorgeschrieben.

Vermont verlangt erst seit 2004, dass alle neu ausgestellten Führerscheine mit einem Passbild versehen sind. Die alten Führerscheine ohne Passbild lässt man aber weiter gelten, bis sie ablaufen. New Jersey beendete 2004 die Ausgabe von Führerscheinen ohne Passfoto. Die Führerscheine ohne Passfoto wurden bis 2008 umgetauscht.

Tennessee verlangt von älteren Personen (über 60 Jahren) kein Passfoto auf den Führerscheinen. Weiterhin erhalten Führerscheinbewerber in Tennessee, die keinen Nachweis über ihre Aufenthaltsberechtigung in den USA nachweisen können oder die sich nur mit einem Kurzzeitvisum in den USA aufhalten, einen speziellen Führerschein mit Passfoto (Certificate for Driving) mit der Aufschrift „Nicht für Identifizierungs-Zwecke“.

Die verschiedenen US-Bundesstaaten haben unterschiedliche Vorschriften, wie in speziellen Fällen (religiöse Einwände gegen Fotos oder gegen Fotos ohne Kopfbedeckung) bei der Ausstellung von Führerscheinen ohne Passfoto zu verfahren ist.

Seit 2005 geben alle US-Bundesstaaten „digitale“ Führerscheine aus. Die digitalen Foto-Ausweise (photo card) verwenden Digitalfotos. Als Nebeneffekt lassen sich die digitalen Passfotos elektronisch archivieren. Selten weisen die Bundesstaaten den Antragsteller deutlich darauf hin. Den Strafverfolgungsbehörden sind diese Fotos uneingeschränkt und ohne zusätzliche richterliche Verfügung zugänglich. Die nicht genehmigte Weitergabe der Fotos an andere Nicht-Strafverfolgungsbehörden ist aber gesetzlich verboten (Federal Driver’s Privacy Protection Act).

In den späten 1990er-Jahren gab es einen öffentlichen Aufschrei, als bekannt wurde, dass einige Bundesstaaten Führerscheinfotos und Privatanschriften an Marketing-Unternehmen und Datenbankunternehmen verkaufen.

Um die Sicherheit der Führerscheine zu verbessern, vergleichen einige US-Bundesstaaten bei der Ausstellung oder Erneuerung der Führerscheine das Passfoto mit einer Foto-Datenbank, die mehrere Millionen Führerscheinpassfotos umfasst. Die Führerscheine werden auch zunehmend mit fälschungssicheren Merkmalen versehen, beispielsweise Hologramme, sichtbare und unsichtbare digitale Wasserzeichen.

Bekannt wurde in den USA der Mord an der 21-jährigen Schauspielerin Rebecca Schaeffer (1989, Los Angeles, Kalifornien) durch einen fanatischen Verehrer. Er verfolgte sie drei Jahre lang und gelangte schließlich über einen Privatdetektiv an ihre Privatanschrift (Honorar: 250 US$), der diese wiederum von der kalifornischen Kfz-Zulassungsbehörde hatte. Der psychisch-kranke Verehrer klingelte an ihrer Haustür, wurde von ihr abgewiesen, klingelte nach einer Stunde wieder und erschoss sie an ihrer Haustür. Dieser Mordfall war mit ein Auslöser für den Driver’s Privacy Protection Act, der die Weitergabe von Personendaten durch die Kfz-Zulassungsbehörde und Führerscheinbehörde (Department of Motor Vehicles) drastisch einschränkte. Auch die amerikanischen Stalking-Gesetze wurden daraufhin verschärft.

Einige US-Bundesstaaten (u. a. KalifornienTexasHawaiiColorado) verlangen einen Fingerabdruck für die Ausgabe des Führerscheins. In Kalifornien und Colorado wurden die Fingerabdrücke früher auf Fingerabdruckkarten archiviert. Heute werden jedoch nur noch die Daumenabdrücke genommen und elektronisch archiviert.

Die Strafverfolgungsbehörden verwenden die Fingerabdrücke der Führerscheine nicht, da sie keine ausreichende forensische Bedeutung haben. Die Fingerabdrücke werden auch nicht zur Sicherheitsüberprüfung untereinander abgeglichen, da die Anzahl der gesammelten Fingerabdrücke noch zu gering ist.

Laut Bundesgesetz müssen von Führerscheinbewerbern für Gefahrguttransporte in allen US-Bundesstaaten Fingerabdrücke genommen werden. Diese werden jedoch nicht für die eigentliche Ausstellung des Führerscheins benötigt, sondern dienen nur der obligatorischen Sicherheitsüberprüfung durch das FBI.

Georgia hat seit 1996 Daumenabdrücke für die Führerscheinausgabe gesammelt. Weil diese Praxis jedoch sehr unpopulär ist, wurde sie 2006 beendet und das bestehende Daumenabdruck-Archiv vernichtet. Link „

Der durchschnittliche Amerikaner führt mangels einer landesweiten Identity Card eine Vielzahl weiterer Ausweise bei sich.

Beispiele:

  • Kreditkarten und Scheckkarten
  • organisationseigenen Identifikationskarten (Unternehmen, Universität, Schule)
  • Berufsausweise (berufsständische Vertretung)
  • Haftpflichtversicherungsnachweis (bei Autofahrern)
  • Gesundheitsversicherungskarte (von einer privaten Krankenversicherung, Medicare oder einer staatlichen Krankenversicherung)
  • Bibliotheksausweis
  • Mitgliedsausweis in privaten Klubs oder Vereinen (sozial, Sport, Bildung, Studentenverbindung)
  • Mitgliederkarten privater Unternehmen (Bonuskarten, Klubkarten – z. B. Supermarkt oder Kaufhaus)
  • Mitgliederausweis von Berufsorganisationen
  • Mitgliederausweis von privaten Vereinigungen
  • Zutrittsausweise von privaten oder behördlichen Stellen (Presseausweis, Bühnenausweis)

In den USA gibt es keine Fahrschulprüfung so wie in Deutschland. Grunsätzlich kann dort jeder  Auto Fahren so fern er je nach Bundesstaat mindestens14 – 16 Jahre Jahre alt ist. In einigen Staaten muss man seine Fahreignung nachweisen. Die Kenntniss der Verkehrsreglen nachweisen, oder eine kurze Fahrt mit einem Behördenangestellten machen. Allerdings setzt der Gesetzgeber vorraus, jder der dr Auto fährt muss alle Vekerhrsreglen kennen. Hält sich ein Vekerhrteilnehmer nicht an die Verkersreglen gibt es empfindlich Strafen.

Die Rentenversicherung:
Versicherungspflichtig sind grundsätzlich alle Erwerbstätigen. Die Finanzierung erfolgt durch Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu gleichen Teilen: 1990 7,65% bei einer Beitrags- und Leistungsbemessungsgrenze von $ 45.000. Die Rentenleistungen werden aus den Beiträgen der zurzeit Versicherten aufgebracht. Wie auch in Deutschland hat sich das zahlenmäßige Verhältnis von Beitragszahlern und Rentenbeziehern zunehmend verschlechtert. Das allgemeine Rentenalter ist auf 65 Jahre festgelegt, wird sich aber im Jahre 2000 auf 67 erhöhen. Die Renten sind steuerfrei, und ein Nebenverdienst bei Rentnern ist in beschränktem Umfang möglich. Private Vorsorgemaßnahmen nehmen weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Insgesamt unterscheidet sich also das Rentensystem der USA nur wenig von dem in Deutschland!

Bei der Rentenversicherung unterscheidet man zwei Arten:

  1. 401(k) Plan
    • Dieser Plan wird über den Arbeitgeber angeboten. Es ist prinzipiell ein Rentenkonto, dass vom Arbeitgeber geöffnet wird. Dann kann man einen gewissen Betrag (frei wählbar, max 9% vom Gehalt) direkt vom Gehaltscheck überweisen lassen (vor der Steuer!). Man kann normalerweise nicht vor 59 ½ Jahren an das Geld ran.
    • Falls der Arbeitgeber ein matching program anbietet, zahlt auch er einen gewissen Betrag. Das Geld ruht nicht einfach in diesem Konto, es gibt verschiedene Möglichkeiten wie z.B. Wertpapiere und andere Formen. Gewinn, den man mit dem 401k Geld macht, unterliegt NICHT der Steuer!
  2. IRA
    • Individual account. Konto (fast wie der 401k Plan) wo man einen gewissen Beitrag einzahlt. Dies ist für den Fall, dass der Arbeitgeber keinen 401k Plan anbietet.

Die Krankenversicherung

Der größte Unterschied zu dem deutschen System besteht darin, dass es keine obligatorische gesetzliche Krankenversicherung (Ausnahme Medicare) gibt. Aber fast alle Amerikaner haben eine Krankenversicherung! Die meisten sind durch private Krankenversicherungspläne von den Arbeitgebern oder durch die staatlich finanzierten Gesundheitsprogramme (Medicare und Medicaid) abgesichert. Ca. 25 bis 37 Millionen haben aber keinen Versicherungsschutz. Der Versicherungsschutz variiert aber hinsichtlich der einzeln zu versichernden Leistungen.

Solche Einzelleistungen sind:

  • Krankenhausleistungen,
  • Ärztliche Behandlung,
  • Zahnärztliche Behandlung,
  • Medikamente.

Außerdem gibt es in Amerika keine bundeseinheitliche Regelung zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle. Auch hier sind es vor allem die privaten Versicherungsträger, die entsprechende Leistungen anbieten.

Medicare, die Krankenversicherung für alte Menschen ab 65 Jahre, ist neben der Rentenversicherung die zweite bundesstaatliche Pflichtversicherung. Die Versicherung besteht aus zwei Teilen: einem obligatorischen, zu gleichen Teilen vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanzierte Versicherung für die Krankenhausbehandlung und einer ergänzenden freiwilligen, durch eine monatliche Prämie des Arbeitnehmers finanzierte Arztversicherung.

Versicherungstypen:

Indemnity Insurance
Ein etwas älter Typ. Hier konnte man sich den Arzt nicht frei aussuchen. Die Versicherung hat eine Liste mit ‚überprüften‘ Ärzten, von der man sich einen aussuchen darf. Nicht jeder Arzt kommt auf diese Liste.

Group Plans
Versicherung über den Arbeitgeber. Entweder zahlt der Arbeitgeber voll oder nur zu einem Teil. Der Rest wird dann vom Gehaltscheck einbehalten.

HMO und PPO
Sind s.g. managed care insurance. Hier gibt es ein Network von Ärzten und Krankenhäusern die sich um die Patienten kümmern. Die Ärzte und Krankenhäuser kosten weniger (die Behandlung ist billiger) wenn sie dem Netzwerk beitreten. Nur dann können sie sich um Patienten kümmern, die diesem Plan (HMO oder PPO) angehören. HMO oder PPO sind die am weitesten verbreiteten Typen.

PPO (Preferred Provider Organization)
PPO bedeutet Preferred Provider Organization und hat eine Liste von Ärzten, von denen man sich einen aussuchen darf. Man kann natürlich einen Arzt wählen der nicht aufgelistet ist; einen Teil der Behandlungskosten muss man dann aber selbst übernehmen. Wie gesagt verlangen die aufgelisteten Ärzte weniger für die Behandlung (ca. 20%). Dafür kommen diese Ärzte an die Patienten ran, die dieser Versicherungsform beitreten.

HMO (Health Maintenance Organization)
Neben PPO auch weit verbreitet. Die Ärzte und Krankenhäuser müssen die Kosten, die die Patienten verursachen, selber kontrollieren.

Wie funktioniert HMO?
Zuerst sucht man sich einen Hausarzt (primary-care physician / gatekeeper). Wenn man dann Bauchschmerzen hat, muss man zu diesem Gatekeeper gehen. Dieser Besuch kostet ca. $5 bis $10 (Eigenbeteiligung). D.h. man muss jedes mal 5-10 Dollar zahlen, HMO zahlt den Rest. Der Gatekeeper wird einen untersuchen und ggf. zum Spezialisten überweisen.

Unfallversicherung:
Die Berufsunfallversicherung fällt in die Gesetzeskompetenz der Einzelstaaten. 88% der Arbeitnehmer sind von der Unfallversicherung erfasst, die wie bei uns allein durch die Arbeitgeber finanziert wird. Die Gesetze sehen Geldleistungen (Lohnersatzleistungen), medizinische Leistungen und Rehabilitationsleistungen vor.

Arbeitslosenversicherung:
Wie auch die Unfallversicherung ist dies Aufgabe der Einzelstaaten. Auch hier sind die meisten Arbeitnehmer von der Arbeitslosenversicherung erfasst. Da es keine Arbeitslosenhilfe im Anschluss an das Auslaufen des Arbeitslosengeldes gibt, sind die Arbeitslosen, insbesondere die Langzeitarbeitslosen, auf die Sozialhilfe angewiesen.

Sozialhilfe:
Die wichtigsten Sozialhilfeprogramme des Bundes sind:

  • Aid to Families with Dependent Children (AFDC): Familienbeihilfen. Es gibt übrigens kein Kindergeld in Amerika.
  • Medicaid: Krankenbeihilfe für Arme.
  • Supplemental Security Income (SSI): Einkommensbeihilfe für bedürftige Alte, Blinde und Behinderte.
  • Food Stamp: Ernährungsbeihilfe für Minderbemittelte.

AFDC und SSI stellen Geldleistungen, Medicaid und Food Stamp Sachleistungen zur Verfügung. Sie bilden das soziale Netz für die Armen und Bedürftigen.

Übrigens: Der Staat Georgia hat alle Sozialbehörden mit einem neuen Computersystem ausgestattet, mit dem das Beantragen von Sozialhilfe erleichtert wird. Der Papierkram entfällt so; es wird alles am Bildschirm erledigt.

Für Ausländer gilt ab 2017, Sozialhilfe bekommt nur der jenige der mindestens 2 Jahr in den USA lebt und gearbeitet hat.

Der große Unterschied zwischen den USA und Deutschland ist, in den USA gibt es gute Sozialleistungen wenn der Bürger arbeitet oder geeabreitet hat. Der bürger seine Identität nachweisen kann.  Ausländer bekommen erst mal gar nichts.

In den USA gilt jeder der nicht arbeitet als Asozial, jeder der Arbeitet als guter Bürger. In den USA ist der Bürger , beweglich es wird viel gereist um einen Arbeitsplatz zu bekommen. Einen Job zu haben gilt als oberstes Ziel. Ob Kellner oder Manager, der US Bürger kennt da keine Ansehensunterschiede, es gilt der Grundsatz, Hauptsache Arbeit.

Das Strafrecht.

In den USA gibt es deutlich härtere Strafen als in Deutschland.

Lebenslänglich heist in der Regel auch Lebenslänglich. Da werden von Richtern auch schon mal 3 x Lebenslänglich als Strafe verhängt um zu verhindern das besonders grausamme Täter jemals wieder in Freiheit kommen. In vielen Bundestaaten gibt es noch die Todesstrafe für Mord.

Wird man drei mal wegen der gleichen Straftat verurteilt wir, gibt es auch Lebenslänglich.

Das ist der Grund dafür, das es in den USA so viele Gefangene gibt.

Die Polizei und die Justiz sind in den USA sehr hart, kann man wirklich nicht mit Deutschland vergleichen. Was ein Cop sagt sollte man immer machen. Sonst wird es sehr Böse. Einfacher Widerstand gegen einen Cop bringt so um die 2 Jahre Gefängnis. Wird der Cop verletzt, ca 10 bis 20 Jahre, wird der Cop scher verletzt 20 Jahre bis lebenslänglich.

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